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Gestern ist der Weihnachtsmann in Stendal eingetroffen
Nun hat er endlich Stendal erreicht. Der Weihnachtsmann ist gestern Nachmittag auf dem Marktplatz eingetroffen, um zusammen mit OB-Stellvertreter Axel Kleefeldt den Stendaler Weihnachtsmarkt zu eröffnen. Eine große Kinderschar mit Eltern und Großeltern erwartete ihn dort schon sehnsüchtig. Im Gegensatz zu früheren Jahren, als er mit einer von „Rentieren" gezogen Kutsche kam, ließ sich der Alte dieses Mal von zwei bildhübschen weißen Engeln begleiten. Das größere Interesse der zahlreichen Kinder galt aber dem mit vielen kleinen Gaben gefüllten Sack, den der Weihnachtsmann sogleich aufschnürte und den Inhalt unter das junge Volk brachte. Zuvor hatten zehn Kindereinrichtungen vor der Bühne zehn Weihnachtsbäume geschmückt (Ii.). Die Jury machte sie alle zu Siegern. Nun dürfen alle Kinder kostenlos in den Tiergarten und ins AltOa. Dann kürte Axel Kleefeldt die Sieger im Schaufensterwettbewerb. Das schönste gestaltete das Optikhaus Ranke, gefolgt vom Modeatelier K & J und dem Juweliergeschäft Bolz. Fotos (2): Susanne Moritz
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Himmlisch begleitet
Stendaler Weihnachtsmarkt eröffnet
STENDAL (mck). In himmlischer Begleitung bahnte sich gestern Axel Kleefeldt, stellvertretender Oberbürgermeister den Weg zur Bühne auf dem Marktplatz. Begleitet wurde er dabei vom Weih-" nachtsmann und zwei Engeln, um wenige Minuten später den diesjährigen Weihnachtsmarkt mit kurzen Worten zu eröffnen.
„Einige Tage der Besinnlichkeit" stehen nun bevor, so Kleefeldt. Dazu soll auch der Weihnachtsmarkt, der bis Sonntag, 14. Dezember, stattfindet, beitragen. Zahlreiche kleine Buden stehen auf dem Marktplatz, im Rathaus sind ebenfalls Stände aufgebaut und locken mit adventlichen Angeboten. Am Sonnabend und Sonntag bieten Marienkirche und Stadthaus zusätzliche Veranstaltungen an.
Schon gestern konnten sich drei Stendaler Kaufleute über Präsente freuen. Beim Schaufensterwettbewerb wurden Thomas Ranke (Optiker Ranke, Platz 1), Christel Krause (Modeatellier K & J, Platz 2) und Sylvia Voss (Juwelier Bolz, Platz 3) für die schönste Festdekoration ausgezeichnet.
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Weihnachtsmarkt
Vier Tage in Stendals Innenstadt
Stendal (wob/bma). Am Donnerstagnachmittag kam der weißbärtige „Alte" persönlich vorbei, um den Stendaler Weihnachtsmarkt zu eröffnen. Mitgebracht hatte er zwei hübsche Engel, die ihm beim Tragen der Geschenke halfen. Das heißt, eigentlich hat ja nicht der Rauschebart im roten Mantel den Markt eröffnet, sondern Axel Kleefeldt als Vertreter von Oberbürgermeister KlausSchmotz. Zuvorhatten Kinder aus zehn Betreuungseinrichtungen der Stadt die Bäume rings um die Bühne schön weihnachtlich angeputzt und trugen die Mädchen und Jungen aus vier städtischen Kitas ein Programm aus Liedern, Gedichten und Tänzen auf der Bühne vor. Sie verkürzten damit den Kindern auf dem Markt die Zeit bis zur Ankunft von Knecht Ruprecht und wurden mit Tierpark- und AltOa-Besuchen belohnt. Im Anschluss an die von Ludwig Reinig moderierte Eröffnung zeichneten OB-Vertreter Kleefeldt und Stadtmarketing-Chef Michael Standke die zum Fest bestdekorierten Geschäfte der Innenstadt aus.
Den Ersten Preis erhielt Thomas Ranke vom Optikgeschäft Ranke. Platz zwei erreichte Christel Krause vom „Modeatelier K+J". Und über den dritten Preis freute sich Sylvia Voss für Juwelier Bolz. Nach der Eröffnung gab es süße Geschenke für die Kleinsten, wenn sie denn dem Weihnachtsmann etwas vortragen konnten. Und das ist auch heute so. Denn der Weihnachtsmann hat sein Erscheinen auch für den heutigen Abschlusstag des Weihnachtsmarktes für 15 Uhr angesagt.
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Naschen für den guten Zweck
Stendaler Weihnachtsmarkt erneut ein kulinarisches und künstlerisches Erlebnis
Von Thomas Pusch
STENDAL. Der Stendaler Weihnachtsmarkt ist gestern nach vier Tagen zu Ende gegangen. Händler und Besucher zogen eine zufriedene Bilanz.
„Das ist heute schon mein zweites Mittagessen", meinte eine Weihnachtsmarktbesu-cherin und biss herzhaft in das Stück Kartoffelpuffer. Zuvor hatte es schon Grünkohl gegeben. Aber wer wollte ihr und den anderen Weihnachtsmarktbesuchern das verübeln? Schließlich sind solche Spezialitäten nicht alle Tage auf einem Fleck in Stendal zu bekommen. Sogar nur einmal im Jahr gibt es die Spezialität, die kurz vor 14 Uhr vor die Bühne des Marktes getragen wurde: Aus der Backstube von Wü-helm Müller kam wieder der größte Stollen der Altmark. Auf der Zutatenliste standen unter anderem 40 Kilogramm Mehl, 18 Kilogramm Butter, 26 Kilo Sultaninen, sieben Kilo
Rosinen und - zwei Liter Rum. Dennoch durften sich auch Autofahrer ein Stück gönnen. Das in diesem Jahr zwar teurer war als 2007, den Ansturm allerdings konnte das nicht bremsen. Und schließlieh verkauften Mitglieder des Rotary Clubs das Backwerk auch für einen guten Zweck. Der Erlös kommt dem Stendaler Hospiz zugute.
Der erweiterte Markt, in diesem Jahr standen zehn Buden mehr am Rathaus, war auch wieder im Rathaus ein Publikumsmagnet. Dort war beispielsweise ein Töpfermarkt untergebracht, ebenso waren Kunsthandwerker aus dem Erzgebirge mit Schwibbogen, Pyramiden und anderen weihnachtlichen Schönheiten vertreten. Großen Zuspruch fand auch eine Neuerung: die Kinderbetreuung unter der Regie des Färberhofes.
Zufriedene Gesichter gab es nicht nur bei den Besuchern, sondern auch bei den Händlern, sei es etwa der erzgebir-gische Bäcker mit seinen acht verschiedenen Stollen oder auch der Verkäufer von ausgefallenem Weihnachtsschmuck. Das sorgte natürlich auch bei Michael Standke, Sachgebietsleiter Tourimus und Stadtmarketing, für Zufriedenheit, in dessen Hinterkopf bereits die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt des kommenden Jahres laufen.
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Von Reinhard Opitz
Rotary Club sorgt mit längstem Gebäck der Altmark für Besucher-Hoch auf Weihnachtsmarkt
Fast elf Meter Stollen, die Gutes tun
Mit einem Besucher-Hoch ging der viertägige Stendaler Weihnachtsmarkt am gestrigen dritten Advent zu Ende. Übereinstimmende Meinungen bei einer kleinen Umfrage der Volksstimme: Klein aber fein und noch schöner als in früheren Jahren.
Stendal. Der ungekrönte König des Stendaler Weihnachtsmarktes war am Sonnabend Konditormeister Wilhelm Müller. Eine große Traube von Stendalern und Gästen der Hansestadt erwartete ihn und seine Mitstreiter vom Rotary Club, als diese kurz vor 14 Uhr den - auch in diesem Jahr wieder konkurrenzlos - längsten Stollen der Altmark auf den Markt trugen. Dort wurde das zehneinhalb Meter lange Traditionsgebäck sogleich angeschnitten und für 1,50 Euro das Stück unters Volk gebracht.
Wer sich eine Scheibe gönnte, oder auch zwei, tat nicht nur sich selbst Gutes. Den Erlös des Stollenverkaufs und auch des Trödelmarkts im Foyer des Stadthauses spendet der Rotary Club dem Stendaler Hospiz, wie Clubpräsident Heinz-Erhard Woltert den Weihnachts-marktbesuchern verkündete.
Wilhelm Müller hatte 40 Kilo Mehl, 18 Kilo Butter, 26 Kilo Sultaninen, 7 Kilo Mandeln und 2 Liter Rum in seinem Riesenstollen verbacken. Und da sein Backofen natürlich nicht elf Meter tief ist, hat er den Stollen in 80 Zentimeter langen Einzelteilen gebacken. „Und diese dann mit Zucker zusammengefügt", wie er der Volksstimme verriet.
Der Wohltätigkeit dienten viele Aktivitäten auf dem Weihnachtsmarkt. Der Afrikakreis der evangelischen Stadtgemeinde hatte vorab 45 Kilo Plätzchen in 40 Sorten gebacken und servierte sie in der Marienkirche zum Kaffee. Vom Erlös soll die deutsche Schule in Addis Abeba, die German Church School, unterstützt werden. Ebenfalls auf Äthiopien gerichtet waren der Basar und die Kalenderversteigerung am Sonntag im Stadthaus. Die Initiatoren von die Gesellschaft zur Unterstützung äthiopischer Kinder sammeln Geld für den Bau einer Schule.
Mit verschiedenen Angeboten wie Turmführungen oder Glühwein und Bratäpfeln in der Glockenstube machte der Glockenverein St. Marien auf sich und die Bedürftigkeit der großen Stendaler Bürgerkirche aufmerksam. Aktuelles Projekt ist die Sanierung des Löwenportals.
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Prädikat: „gelungen"
Nachlese zum Stendaler Weihnachtsmarkt
Stendal (wob/bma). Die Altmark ist nicht das Erzgebirge und Stendal nicht Dresden. Und so muss jeder Vergleich der Weihnachtsmärkte in großen Metropolen mit dem der Kreisstadt im Norden Sachsen-Anhalts natürlich hinken. Gleichwohl haben die Macher und Akteure des hiesigen adventlichen Ereig-nisses zusammen mit den Händlern der Innenstadt einmal mehr einen stimmungsvollen, viertägigen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt. Und der bot wohl jedem Besucher - ob jung, ob alt - das Passende und verdient das Prädikat „gelungen". Unmöglich, an dieser Stelle alle am Erfolg Beteiligten zu nennen. Neben all der Schlemmerei und dem Geschenke-Kaufangebot konnten die Besucher auch noch viel Gutes tun. So zum Beispiel beim Soli-Basar der Ätmopien-Kinderhilfe.
Riesenstollen und Kalender für eine gute Sache
Die Kalenderversteigerung brachte 60 bzw. 75 Euro für die beiden Grafikkalender, die von Berufsschülern gefertigt worden waren. Ingo Bormke und Partnerin erhielten den einen und ein namentlich nicht genannt sein wollender Bieter per Telefon den anderen, informiert Mitinitiator Gerd Engel (GA berichtet noch). Tradition hat die Rotary-Club-Aktion, den von Konditormeister Wilhelm Müller gefertigten längsten Stollen der Altmark (fast elf Meter lang!) zugunsten des Stendaler Hospizes zu verkaufen. Der Afrikakreis bot in der Marienkirche Kaffee, Tee, Kuchen und Plätzchen an. Notleidende auf dem „SchwarzenKontinent" sollen mit dem Erlös bedacht werden. Unicef-Aktivisten verkauften im Rathaus Karten und Kalender und Schüler der Stendaler Grundschule Nord Lose zugunsten armer Altersgenossen in aller Welt.
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